Drei Generationen stellen ihre Kunstwerke innerhalb einer gemeinsamen Ausstellung vor und zeigen damit trotz aller künstlerischen Unterschiede in dieser „Idee des Kollektivs“ ihre Verbundenheit. „In der Kollektive gilt es, die Individualität zu bewahren“, erkärt Sebastian Ickrath. Dementsprechend werden die Werke der Künstler nicht gemischt präsentiert, sondern in einzelnen Abschnitten. So kann sich der Betrachter in den jeweiligen Stil einfühlen. Am Dienstag wurde die Ausstellung eröffnet.

„Im Einzelnen das Gruppenartige entdecken, in der Gruppe das Einzigartige“

Joachim Ickraths (*1940) Malerei zeigt geometrische Formen. Letztendlich wird seine Aussage reduziert auf die Linie. „Die Linie ist die elementarste Form des Ausdruckes. Sie steht für das Zeichnen und ist die erste Form, die der Mensch benutzt hat. Sie ist wie ein Laut“, erklärt Sohn Sebastian (*1965), der selbst einige seiner Reliefideen ausstellt, darunter auf Plastiken aufgebaute Leinwandarbeiten. Inhaltlich möchte der Künstler die Gegensätze und den Zusammenfall der Gegensätze ausdrücken. Tochter Lilith (*1997), studiert Ökosystemmanagement. Ihre Linolschnitte zeigen organische Formen und stehen so ganz im Kontrast zu den klaren Linien der Werke von Vater und Großvater.

Die „Drei Generationen Ausstellung“ befindet sich bis 07.09. in der Galeria Kollektiva, Schillerstraße 30. Geöffnet ist die Galerie täglich von 14 bis 20 Uhr.

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