Dort, wo der Wirt an der Klampfe sitzt: Kasseler finanziert Pub über Crowdfunding

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Tobias Rosandic
Kassel. Craftbeer, gemütliches Ambiente, ausgesuchte Whiskysorten, leckeres Barbecue und gute, handgemachte Musik: Den Traum vom eigenen Pub möchte der Kasseler Tobias Rosandic mit seiner Frau Stella nun Wirklichkeit werden lassen. Finanzieren möchte er das Projekt über Crowdfunding.

Eröffnet werden soll Tobi’s Pub in Wehlheiden. „Dieser alte Stadtteil besitzt eine dörfliche Struktur und liegt trotzdem in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt“, findet Tobias Rosandic. Sechs Jahre hatte er in Emden einen Irish Pub geführt. Zurück in Kassel ergab sich die Gelegenheit, eine alteingesessene Kneipe zu übernehmen, in die er nun seine eigenen Ideen einfließen lassen möchte. Besonders die etwas außergewöhnlichen Biersorten haben es dem gelernten Whisky-Sommelier angetan, denn neben regionalen Marken wie Warburger und Hütt sollen auch importierte Sorten und Craftbeer aus der ganzen Welt ausgeschenkt werden. „Wir werden die ersten in der Region sein, die O’Hara’s von der Carlow Brewing Company am Fass haben“, erklärt uns Rosandic. Ziel ist es, nach und nach auf 15 Fass-Sorten zu kommen. Bereits zur Eröffnung wird mit dem Craftbeer „läuft“ der Kasseler Brauerei Steckenpferd auch ein regionales Produkt vom Fass ausgeschenkt. Für den kleinen Appetit wird es übrigens leckeres Barbeque geben, sowohl mit Fleisch als auch vegetarisch und vegan.

Die Ausrichtung als Musikbar oder Kulturkneipe ist Rosandic ein besonderes Anliegen: „Es geht einfach darum, in kleiner, gemütlicher Atmosphäre jemanden oder auch mal zwei oder drei auf der Bühne zu haben, die akustisch spielen.“ Verschiedene Musiker unterstützen das Projekt bereits. Zusätzlich wird es zu jeder Tageszeit im Rahmen der Öffnungszeiten eine Art offene Bühne geben, bei der auch Neulinge zur Gitarre greifen können. „Unsere Bühne bieten wir Musikern, die vielleicht schon ein paar Songs geschrieben haben und diese in angenehmer Atmosphäre präsentieren möchten. Dafür gibt es dann ein Essen und ein Getränk auf’s Haus. Danach geht der Hut herum. Instrumente werden immer griffbereit sein. Es ist eine Möglichkeit für Nachwuchstalente, sich zu beweisen und Bühnenerfahrung zu sammeln sowie bei einem guten Bier neue Talente zu entdecken. Singer/Songwriter, kleinere Akustikbands oder einfach Straßenmusiker sollen sich die Klinke in die Hand geben.“ erklärt uns Rosandic sein Konzept. Und der Wirt? Wird der auch zur Klampfe greifen? „Das auf jeden Fall. Mit Bluegrass, Country, Folk oder auch mal im Rahmen einer Jam-Session.“

Weitere Informationen gibt es in der Projektbeschreibung von Startnext: https://www.startnext.com/de/brewerycorner

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